Schamanische Arbeit

Schamanische Arbeit und Heilung für Körper, Seele und Geist – der Schamane unterstütz mit Ritualen und Zeremonien bei der Harmonisierung und Heilung

Die Bezeichnung Schamane entstammt dem Schamanismus der mandschu-tungusischen Sprache tungusischer Völker, die in Sibirien und Nordostasien angesiedelt sind.
Abgeleitet bedeutet „saman“ nach diesem Sprachgebrauch so viel wie: „jemand, der weiß“. Damit wird im Schamanismus ein besonderer Wissensträger zum Ausdruck benannt. Im deutschsprachigen Raum hat sich seit dem 17. Jahrhundert hieraus im Schamanismus die Bezeichnung „Schamane“ herausgebildet.

Schamanismus

Das Wirkungsfeld der schamanischen Heilarbeit ist derart komplex – ganzheitlich – ausgerichtet, dass sie sowohl im spirituellen als auch auf dem weiten Feld medizinischer Handlungen am Körper und magischer Fähigkeiten traditionell Anwendung findet.
Nach westlich-europäischem Medizinverständnis werden Schamanen zunehmend als spirituelle Spezialisten angesehen.

Dann wiederum wurden Schamanen eher dem für uns eher mystisch-mentalen Praktiken zugeordnet, zu denen auch die Methode der „Familienaufstellung“ zählt. Diese und ähnliche Anwendungen werden dem Bereich „geistiges Heilen“ zugeordnet. Eine angewandte Medizin in vielen Ländern der Welt zum Wohlergehen der behandelten Menschen. In diesem Zusammenhang wäre auch die Ahnen Heilung zu erwähnen.  Eine sehr traditionelle Heilkunst, mit der in unserem Raum nach wie vor „gefremdelt“ wird, wobei die chinesische Medizin allerdings wegen ihrer nachweislichen Erfolge in der westlichen Welt durchaus an Ansehen und Vertrauen gewonnen hat.

Der uns eher bekannte Medizinmann nordamerikanischer Indianer bedarf hier der Erwähnung. Heilkundige und hochangesehene Heiler in der schamanischen Medizin praktizieren traditionell auf Grundlage der angewandten Rituale. Dazu gehört auch die Rubrik der Ahnenheilung.

Im Schamanismus sind auch Geisterbeschwörer bekannt. Diese Heilungsmethoden werden hauptsächlich in Afrika und Melanesien angewandt. Aber auch als Zauberer, Heiler oder Wahrsager wenden Heilkundige ihr spezielles Wissen bei den erkrankten Menschen an. Dieser Kreis wird wegen der religiösen Spezialisten-Methoden mit Hinweis auf die Schamanen-Konzepte insbesondere von Indigenen wegen „nicht sibirischer Ethnien“ kritisiert.

Schamanische Reisen

Bekannt und weit verbreitet sind im Schamanismus schamanische Seelenreisen in Form von Ritualen und Zeremonien. In dieser Welt erleben Völker im Schamanismus
beschriebene Seelen- oder Jenseitsreisen, ähnlich einem magischen Flug in eine zeitlose Welt ohne einen begrenzten Raum. Mögen Orte dieser Seelen- und Jenseitsreisen auch nur in der Einbildung existieren, so bewirken derart erlebte Dimensionen des Inneren für den Schamanen ein durchaus reales und höchst bewusstes Erleben. Es werden dabei Dinge offenbar, die an Wunder erinnern und die Wissenschaft nach wie vor verblüffen.

Diese Form der Jenseitsreisen sind bei Amazonas-Stämmen durch visionäre Rauschzustände mit halluzinogene Drogen bekannt. In Nordamerika, Mexiko und im Anden-Raum bewirken drogenähnliche Substanzen; sogenannte Entheogene, spirituelle Erfahrungen. Bei zentralasiatischen und sibirischen Völkern werden Trance und Ekstase angewandt. Um derartige Zustände zu erreichen, werden individuell von der kulturellen Abstammung rituelle Anwendungen sowie Mental-Techniken eingesetzt. Zum Beispiel das Verbrennen und Räuchern, Schlagen bestimmter Rhythmen auf speziellen Trommeln, Trance-Tanz, Gesang, Isolation oder Atemtechniken sowie die Reinigung.

Derart ekstatische Trancezustände wirken sich ausgesprochen positiv aus. Tatkraft und Selbstvertrauen, Konzentration, aber auch Körperbewusstsein sowie das Erleben als Ganzes nehmen deutlich zu. Diese Anwendungen unterstützen eine authentische und charismatische Persönlichkeitsentwicklung.

Entgegen der modernen Medizin fällt die spirituelle Heilkunst der Schamanen in den Bereich der interaktiven Heilkunst, die weit über die rein medizinische Behandlung hinausgeht. Ergänzend eher noch eine existenzielle Heilmethode am Menschen, die für den Erkrankten eine ganzheitliche Fürsorge bis hin zu den sozialen Aspekten als heilungsrelevant umfasst.
Jede Kultur hatte ihre speziellen Heilungsrituale. Die Kräuterheilung war weit verbreitet; „Geister der Kräuter“. Häufig wurden krankmachende „Fremdstoffe“ ausgesaugt und anschließend ausgespuckt. Wurde allerdings die sogenannte „Freiseele“ des Erkrankten als durch böse Geister befallen eingeschätzt, begab sich der Heiler auf eine spezielle Suche. Damit sollte die Seele zurückgeholt werden, um sie anschließend bei dem Erkrankten wieder einzublasen. Krankheiten, die bei uns als Psychose oder Posttraumatisches Belastungssyndrom bezeichnet werden.

Die moderne Medizin hat festgestellt, dass die Schamanen bei vielen seelischen
Krankheiten und bei körperlichen Leiden beachtliche Erfolge erzielt haben. Diese Erfolge schreibt man allerdings gerne dem Placeboeffekt zu, dessen Wirkung Heilung bewirken kann.

Ein weiteres Feld der mittelbaren Heilung wird als „Akasha-Chronik“ benannt. Diese Art der Heilung wurde erstmals in einer 1899 veröffentlichen Studie nachgewiesen. Es gibt in Deutschland eine Theosophische Gesellschaft, die sich der medizinisch-theosophischen Lehre verschrieben hat. Der Hinweis auf anthroposophische Medizin öffnet für Interessierte wiederum ein Horizont aus dem mystischen Bereich der schamanischen Arbeit.

Eine andere Art eines etwa seit zweitausend Jahren bekannten Heilungsprozesses ist die Akasha Chronik, die in Teilen der Esoterik zugeordnet wird. Der Begriff „Akasha-Chronik“ ist in dieser Form jedoch modern-theosophischen Ursprungs. Esoteriker nahmen für sich in Anspruch, in der Akasha-Chronik „lesen“ zu können; das sogenannte Lesen im „morphischen Feld“, das auch als Weltgedächtnis bezeichnet wird.
Das Lesen im morphischen Feld setzt spezielle Kenntnisse des dort lesen Könnens voraus. Es gibt in Deutschland eine Theosophische Gesellschaft, die sich dieser medizinisch-theosophischen Lehre verschrieben hat.

Schamanismus in Deutschland

Auch in Deutschland findet man zahlreiche Schamanen und schamanisch Praktizierende. Bei einer Suche wird man sicher einen Schamanen in Sachsen-Anhalt finden. Oft gesucht wird auch nach Schamanismus in Thüringen oder in Niedersachsen. Aber auch Schamanen in Sachsen helfen bei Problemen von Körper, Seele und Geist. An diese kann man sich gerne bei den verschiedensten Fragen wenden.

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